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Tretet Amnesty bei! Boykottiert den Vatikan!

Durch seinen Boykott-Aufruf gegen Amnesty International hat sich der Vatikan einmal mehr als frauenfeindlich und weltfremd erwiesen. Durch ihre sture Haltung bezüglich Abtreibungen zeigen die alten Männer in Rom, dass ihnen das Leben eines Embryos mehr Wert ist, als die Würde und das Leben der Mutter.
Die Tatsache, dass Abtreibung in vielen Ländern illegal ist, sowie die Haltung der katholischen Kirche, treibt viele Frauen dazu, dass sie heimlich, unter psychisch und physisch schlimmsten Bedingungen abtreiben.
Zwar bin ich auch der Meinung, dass jegliches Leben schützenswert ist, somit auch ein Embryo. Ich bin jedoch überzeugt davon, dass keine Frau ihr Kind leichtfertig abtreibt. Die Schuldgefühle, die eine Abtreibung mit sich bringt, dürfen durch Gesellschaft und Kirche nicht noch verstärkt werden.
Ich selber habe mich über diese Nachricht so geärgert, dass ich gleich Amnesty International beigetreten bin!
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Stimmrechtsalter 16 in Glarus

Die Glarner Landsgeimeinde hat den Antrag, das aktive Stimmrechtsalter auf 16 Jahre zu senken, angenommen. Damit ist Glarus der erste Kanton, der bereits Jugendlichen ab 16 Jahren erlaubt, aktiv auf das politische Geschehen Einfluss zu nehmen.
In den letzten Tagen hat sich auch der Berner Regierungsrat positiv diesem Anliegen gegenübergestellt. Und in Österreich will man das Stimmrechtsalter 16 vielleicht gleich landesweit einführen.
Höchste Zeit also auch für den Kanton Zürich, die Jugendlichen in die Politik miteinzubeziehen und ihnen das nötige Vertrauen entgegenzubringen.

PS: Unsere Einzelinitiative ist momentan auf Platz 131 der Traktandenliste des Zürcher Kantonsrates.

Hier unsere Medienmitteilung zu den heutigen Ereignissen in Glarus:
Junge Grüne und JUSO Zürich zeigen sich sehr erfreut über die Annahme des Stimmrechtsalters 16 im Kanton Glarus.

Der Entscheid der Glarner Landsgemeinde zeigt, dass das Anliegen, das aktive Stimmrechtsalter auf 16 herabzusetzen, mehrheitsfähig ist. Dies erhöht auch die Chancen für die von Jungen Grünen und JUSO Zürich eingereichte Einzelinitiative. Die Glarnerinnen und Glarner haben ein zukunftsweisendes Zeichen gesetzt. Die Jungen Grünen und die JUSO hoffen deshalb, dass das Anliegen bald auch in Zürich eine Mehrheit findet.

Der Zürcher Lehrplan für politische Bildung schreibt vor, das demokratische Handeln in der Primar- und der Sekundarschule einzuüben. Für die Jungparteien ist daher das Stimmrechtsalter 16 logische Konsequenz dieser in der Volksschule angestrebten politischen Mündigkeit.
Die InitiantInnen der Zürcher Einzelinitiative erhoffen sich durch ihre Forderung jedoch nicht nur die Herabsetzung des Stimmrechtsalters auf 16 Jahre, sondern auch eine breite Diskussion über die Stellung der Jugendlichen in unserer Gesellschaft.

Das Thema ist momentan auch in Bern und Österreich aktuell. Der Berner Regierungsrat steht dem Anliegen positiv gegenüber. Sollten nach Glarus bald auch noch Bern und Zürich nachziehen, stehen die Chancen gut, dass das Stimmrechtsalter 16 bald auf eidgenössischer Ebene eingeführt werden kann.
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Offroader-Initiative im Bezirk Horgen

Offroader-Velo: Fast so gefährlich wie die richtigen Offroader, aber bestimmt weniger klimaschädlich...

Offroadervelo

Bilder vom Unterschriftensammeln auf dem Bruggeplatz in Adliswil

Standaktion Adliswil_1

Standaktion Adliswil_2

Standaktion Adliswil_3

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Und der Text für die lokalen Medien:

Am 27. Februar wurde die eidgenössische Volksinitiative „für menschenfreundlichere Fahrzeuge“ (Offroader-Initiative) mit einem Startevent in Zürich offiziell lanciert. Dieses Wochenende startete die Unterschriftensammlung auch im Bezirk Horgen und zwar mit einem Stand der Jungen Grünen auf dem Bruggeplatz in Adliswil.
Als Hauptargumente für die Initiative nennen die Initianten erstens den unnötig hohen Treibstoffverbrauch von einigen Fahrzeugtypen und zweitens die grössere Gefahr für die anderen Verkehrsteilnehmenden. Somit sind die wichtigsten Punkte der Initiative die Festsetzung eines Grenzwertes für den CO2-Ausstoss, sowie ein Verbot von Frontpartien mit übermässigem Verletzungsrisiko.
„Wir sammelten rund 180 Unterschriften!“ freute sich Mirjam Kosch, Kantonsratskandidatin der Grünen. „Es lief besser als erwartet, viele Leute haben schon von der Stopp-Offroader-Initiative gehört und waren sofort bereit, das Anliegen zu unterstützen. Natürlich gibt es auch einige, die mit der Initiative nichts anfangen können, aber damit muss man leben.“
Angespornt durch den Anfangserfolg sind weitere Sammelaktionen im Bezirk Horgen geplant.
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Die Kirche zwischen Antike und Moderne

Gestern waren im Bund „Hintergrund“ der NZZ am Sonntag gleich zwei Artikel über die Kirche(n) zu lesen. Zum einen ein Artikel von Martin Werlen, Abt des Klosters Einsiedeln, der den Aufruf des Papstes, die Messe wieder vermehr auf lateinisch zu halten, verteidigte; zum anderen ein Bericht über die Schweizer Landeskirchen, welche dem Mitgliederschwund durch unkonventionelle Massnahmen begegnen wollen, u.a. mit Gottesdiensten an der Fussball WM sowie einem „Raum der Stille“ im neuen Shoppincenter Sihlcity.
Für mich zeigen diese zwei Artikel deutlich das Dilemma, in dem sich insbesonere die katholische Kirche in der Schweiz heute befindet: Zum einen sitzt in Rom ein Papst, der viel auf die konservativen, traditionellen Werte der Kirche gibt und den „reinen“ Katholizismus vertritt. Zum anderen ist die katholische Kirche in der Schweiz mit sinkenden Mitgliederzahlen und – fast noch schlimmer – mit immer weniger aktiven Kirchengängern konfrontiert. Auf Erfolgskurs bei der jüngeren Generation sind lediglich einige Freikirchen, welche geschafft haben, konservative Theorien, wie z.B. „Kein Sex vor der Ehe.“ wieder „salonfähig“ zu machen.
„Wenn die Menschen schon nicht in die Kirche gehen, dann muss die Kirche halt zu den Menschen kommen.“ Unter diesem Motto sind die Kirchen je länger je mehr an Orten mit grossen Menschenansammlungen, wie z.B. Bahnhöfe, sportliche Grossanlässe oder Shoppingcenter vertreten. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, doch sollte die Kirche ihre Mitglieder langfristig nicht durch ausgefallene Events, sondern durch ihre moralischen Werte „anlocken“. Und dies wird nur gelingen, wenn man sich auch mit den Wertvorstellungen der Kirche identifizieren kann. Deshalb meine Bitte insbesondere an die katholische Kirche: Überdenkt zuerst eure Meinungen zu Frauen, Abtreibung, Sexualität (insbesondere Homosexualität) bevor ihr euch als trendige Kirche unters Volk mischt!
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Frauen an die Urne!

In der neusten Ausgabe der NZZ am Sonntag konnte man im Artikel "Schweizer Frauen scheren sich nicht um Politik" lesen, dass „die Unterschiede zwischen der Beteiligung von Männern und Frauen an den Wahlen in der Schweiz riesig sind“. Weshalb ist dieser Unterschied zwischen Frauen und Männern derart gross? An den eidgenössischen Wahlen 2003 lag die Wahlbeteiligung der Männer bei 54% während von den Frauen nur 38% an die Urne gingen. Hierzu ein paar Gedanken:

- Die politische Landschaft der Schweiz ist noch immer von Männern geprägt. Egal wo man hinschaut: Bundesrat, Nationalrat, kantonale und lokale Parlamente überall ist die Mehrheit männlich und über 50. Da verwundert es wenig, dass sich Männer mehr angesprochen fühlen und eher abstimmen/wählen gehen. Viele (insbesondere junge) Frauen haben von vornherein eine Abneigung gegen Politik. Hätten sie mehr Vorbilder, würde sich dies vielleicht ändern.
- Das Frauenstimmrecht wurde in der Schweiz sehr spät eingeführt. Dies hat zur Folge, dass für viele Politik traditionell noch immer eine „Männersache“ ist. Ich hoffe allerdings sehr, dass sich dies spätestens mit meiner Generation endlich ändern wird.
- Frauen sind meiner Erfahrung nach in politischen Belangen häufig weniger selbstbewusst als Männer. Wenn über komplizierte Sachverhalte abgestimmt werden muss, neigen Frauen mehr dazu zu denken „Davon versteh ich nichts.“, während sich Männer schneller eine eigene Meinung bilden und diese dann auch vertreten.

Nun kann man sich fragen, ob die Frauen nicht selbst daran schuld sind, denn schliesslich dürfen sie ja abstimmen. Das stimmt, und ich möchte an dieser Stelle auch alle Frauen ermutigen: Geht abstimmen! Sagt eure Meinung! Doch gleichzeitig fordere ich die Männer dazu auf: Macht Platz für uns Frauen! Es braucht mehr Frauen in politischen Ämtern, damit auch mehr Frauen an die Urne gehen.
Es gibt Unterschiede zwischen Männer und Frauen - und gerade deshalb sollten beide gleichermassen in der Politik vertreten sein.
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Massgeschneiderte Kinder als Folge der Präimplantationsdiagnostik?

Der in der heutigen SonntagsZeitung erschienene Artikel „Ein defektes Baby, bitte!“ gibt mir schon sehr zu denken. Es geht um Paare, die die Präimplantationsdiagnostik (PID) dafür (miss)brauchen, extra ein Kind mit einer Behinderung „herzustellen“. Dies ist meiner Meinung nach ein so starker Eingriff in die persönliche Freiheit und Menschenwürde des (ungeborenen) Kindes, der nicht toleriert werden darf. Es verwundert nicht, dass es sich hierbei um Beispiele aus den USA handelt. Und manch eine/r wird sagen: „Typisch Amis, so was gibt’s bei uns sicher nicht!“

Und dennoch muss diese Diskussion auch bei uns in der Schweiz geführt werden, denn momentan sind die Forschung und die medizinischen Möglichkeiten in diesem Gebiet der politischen Diskussion weit voraus. So gibt es schon Tests für über 1000 Erbanlagen, doch die Frage, ob Prämiplantationsdiagnostik in der Schweiz erlaubt werden soll, ist noch immer offen. Momentan ist es zwar noch verboten, Bundes- und Nationalrat haben jedoch einer Motion zugestimmt, wonach PID unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt werden soll. Ein Gesetz dazu soll dieses Jahr erarbeitet werden.

Ich bin der Meinung, dass es Sinn macht, durch Präimplantationsdiagnostik festzustellen, ob ein Kind einen schweren genetischen Defekt hat. Denn so kann vermieden werden, dass ein Embryo der Frau zuerst eingepflanzt und später wieder abgetrieben wird. Dies wäre dann der Fall, wenn durch Pränataldiagnostik (in der Schweiz heute erlaubt) erkannt wird, dass das Kind an einer schweren Behinderung leidet.
Es ist äusserst wichtig und unumstritten, dass das Gesetz strikte Grenzen setzen und die Gefahr der Eugenik möglichst verhindert werden muss. Wo jedoch diese Grenzen sind ist schwierig zu beurteilen: Ist ein erhöhtes Krebsrisiko im Verlaufe des Lebens Grund genug, einen Embryo abzutöten? Wie schwer muss die Behinderung sein, damit eine Vernichtung des Embryos legitimiert werden kann? Hier stellt sich auch schnell mal die Frage: Welches Leben ist lebenswert? Und vor allem: Wer entscheidet das?
Die Meinungen hierzu gehen weit auseinander. Ich denke, dass diese Fragen zu den schwerwiegendsten ethischen Problemen dieses Jahrhunderts gehören und es darauf kaum „richtige“ Antworten gibt. Es ist jedoch wichtig, dass wir (und insbesondere die Politik) uns damit auseinandersetzen und Grenzen setzen innerhalb derer wir die medizinischen Möglichkeiten ausnützen können - ohne dabei allzu sehr ins Leben anderer einzugreifen.
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Tempo 30 (Leserbrief)

Im Bezirk Horgen wird momentan viel über Tempo 30 diskutiert. Insbesondere weil in Rüschlikon am 11. März über eine flächendeckende Einführung von Tempo 30 abgestimmt wird.

In einem Leserbrief im Tagi (Linkes Zürichseeufer) behauptete ein Kilchberger, dass "bei Tempo 30, und insbesondere mit den baulichen Massnahmen, der Benzinverbrauch und damit der CO2-Ausstoss massiv erhöht wird".
Dass dem nicht so ist, stellte ich in einem Leserbrief, welcher zwei Tage später im Tagi erschien, richtig:

Adrian Wipf aus Kilchberg behauptet in seinem Leserbrief, dass bei Tempo 30 der Benzinverbrauch massiv höher ist als bei Tempo 50. Das Gegenteil ist wahr. Der TCS und das Bundesamt für Strassenbau (beides gewiss keine linken Organisationen!) haben in einer Studie festgestellt, dass „die Einführung von Tempo 30 für den Motorfahrzeugverkehr in Wohnquartieren eine Verminderung sowohl des Treibstoffverbrauchs wie auch der Schadstoffemissionen bewirkt“. Offenbar hat sich diese Erkenntnis leider noch nicht überall durchgesetzt, obwohl die Studie bereits 12 Jahre alt ist. Die Fakten sprechen für Tempo-30-Zonen in Wohnquertieren: Weniger (schwere) Unfälle = weniger Krankheitskosten; weniger Lärm = mehr Lebensqualität; weniger Schadstoffe = bessere Luft. Deshalb stimme ich am 11. März mit Überzeugung für Tempo 30.

Mehr Infos unter www.rueschlikon.com
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Jugendkriminalität: Massnahmen gefordert!

Vorgestern veröffentlichte die Zürcher Kripo ihre neuste Kriminalitätsstatistik. Zu reden gibt vor allem die Jugendkriminalität – insbesondere von ausländischen Jugendlichen. Und natürlich werden nun Massnahmen gefordert. Doch für einmal kommen die Vorschläge nicht von Seiten der Politik, sondern gleich vom Kapo-Chef Herren persönlich. Seine Aussagen sind allerdings SVP-tauglich. Ausschaffen soll man diese Straffälligen laut Herren - wenn’s sein muss samt Familie.
Ob es die Aufgabe des Kapo-Chefs ist, politische Massnahmen vorzuschlagen, sei hier mal dahingestellt. Unakzeptabel ist jedoch der Inhalt seiner Aussagen. Ganz nach dem Motto „Aus den Augen aus dem Sinn“ will er die Probleme – anstatt sie zu lösen – einfach aus seiner Zuständigkeit „verbannen“.

Dass die steigende Jugendkriminalität ein erschreckendes Phänomen ist, darüber sind sich wohl alle einig. In der Frage, wie man diesem Problem begegnen muss, gehen die Meinungen jedoch auseinander. Wahrscheinlich gibt es dafür keine einfache, schnelle Lösung. Ich bin mir aber sicher, dass die Jugendlichen als eigenständige Personen wahrgenommen werden müssen. Dies gilt sowohl für die Schule, wo es wichtig ist, dass man nebst Wissen auch soziale Kompetenzen vermittelt bekommt, was nur möglich ist, wenn die Klassengrössen überschaubar sind und die Schülerinnen und Schüler lernen Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Doch auch die Eltern sind gefordert: Sie müssen sich Zeit nehmen für ihre Kinder und sich ernsthaft mit deren Alltagssorgen auseinandersetzen.

Es handelt sich hier also meines Erachtens um ein grundlegendes Problem unserer Gesellschaft, dem man auf den Grund gehen sollte. Und diejenigen, die jetzt „drastische Massnahmen“ fordern, sollten sich vielleicht mal überlegen, ob sie mit ihrer Politik nicht einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet haben, dass die Situation heute so ist, wie sie ist.

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Erneuerbare Energien: Investieren lohnt sich!

Hier mein kurzes Referat, welches ich an der Pressekonferenz der Jungen Grünen hielt:

Spätestens seit Al Gore’s Film „An inconvenient truth“ und dem Stern-Report über die wirtschaftlichen Folgen der globalen Erwärmung ist Umwelt- und Energiepolitik ein Thema, das alle beschäftigt. Es gibt keine ernstzunehmenden Thesen mehr, die abstreiten, dass es einen anthropogenen Klimawandel gibt. Was vor einigen Jahren noch als Schwarzmalerei galt, wird heute kaum mehr bestritten. Es wurde erkannt, dass die Klimaerwärmung bereits heute drastische Auswirkungen auf unser Leben und auf die Wirtschaft hat, welche in Zukunft noch verstärkt werden. Trotz all dieser Erkenntnisse wird noch viel zu wenig dagegen unternommen: Politik und Wirtschaft sind noch viel zu sehr auf kurzfristigen Erfolg aus, statt wirklich nachhaltig zu handeln.
Dies sind globale Probleme und man kann sich fragen, was wir in der Schweiz bzw. in Zürich dagegen tun können und weshalb wir überhaupt etwas dagegen tun sollen?
Der Slogan „Global denken, lokal handeln“ ist zwar schon etwas älter, doch er ist auch heute noch aktuell. Es ist jedoch nicht nur die Solidarität mit dem Rest der Welt, weshalb wir uns dafür einsetzten, in nachhaltige Energieformen zu investieren. Wir sind der Überzeugung, dass die Förderung von erneuerbaren Energien nebst den ökologischen, auch viele wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt. So schaffen Investitionen in neue, umweltfreundliche Technologien Arbeitsplätze und kurbeln die lokale Wirtschaft an. Eines der Beispiele hierfür ist Holzenergie, welche zahlreiche Vorteile mit sich bringt: Im Gegensatz zu Erdöl ist Holz CO2-neutral, ausserdem wächst es in unseren Wäldern, was sowohl die Transportdistanz als auch die Abhängigkeit vom Ausland verringert.
Es gibt also Möglichkeiten, gleichzeitig etwas gegen den Klimawandel und für die lokale Wirtschaft zu unternehmen.
Dafür setzen wir uns ein, denn schliesslich geht es um unsere Zukunft!
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Mitgestalten - Investieren - Rücksicht nehmen

Dies sind die drei Schwerpunkte der Jungen Grünen fürs Wahljahr, welche wir an einer Pressekonferenz am 26. Januar im Restaurant Cooperativo vorstellten. Wir möchten uns damit für eine lebenswerte Zukunft, die mehr durch persönliches Engagement und weniger durch Gleichgültigkeit geprägt ist, einsetzen.
Dazu gehört für uns insbesondere der Einbezug von Jugendlichen in den politischen Alltag, sie sind die Erwachsenen von morgen und sollen die Zukunft heute aktiv mitgestalten.
Aber nicht nur in die Bildung, auch in erneuerbare Energien lohnt es sich zu investieren: Neue, umweltfreundliche Technologien sind nicht nur gut für die Umwelt, sie fördern auch die lokale Wirtschaft.
Die Initiative für menschenfreundlichere Fahrzeuge ("Offroader-Initiative") ist ein Schritt auf dem Weg zu einer rücksichtsvolleren Gesellschaft. Rücksicht nehmen ist aber nicht nur im Strassenverkehr, sondern auch in weiteren Teilen des Zusammenlebens wichtig.
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